Auch schon einmal irgendwo gehört, dass der Kromfohrländer krank sei? Dass diese Vorstellung immer noch durch manche Köpfe geistert liegt daran, dass der Rassezuchtverein der Kromfohrländer laut und offen über vorkommende Krankheiten spricht.
Bei so wenigen Welpen im Jahr fällt es ungleich stärker auf, wenn einmal ein Tier krank ist, als bei einer großen Rasse. Aber wir machen kein Tabu daraus, kehren sie unter den Teppich und behaupten, es gäbe nur topfite Hunde. Der Kromfohrländer ist ein lebendes Wesen. Und wie bei allen Wesen können Krankheiten leider vorkommen.
Über im RZV gezüchtete Kromfohrländer werden Gesundheitsdaten geführt. Vorkommende Erkrankungen eines jeden Hundes sind dem Verein zu melden. Die Daten fließen sofort in die Gesundheitsdaten der Verwandtschaftslinie ein, die sich dadurch ständig verschlechtern oder auch verbessern können. Verpaarungen werden im RZV nur anhand dieser Gesundheitsdaten genehmigt. Diese Zuchtlenkungsmaßnahmen sorgen dafür, dass bestmögliche „Hundehochzeiten“ stattfinden und möglichst gesunde Welpen zur Welt kommen. Der RZV spricht über alles mit jedem offen und tut das Möglichste was man tun kann. Alles andere wäre verantwortungslos.
Auch das Einkreuzen einer anderen Rasse oder von Mischlingen wird
immer wieder ins Spiel gebracht.
Diese Diskussion ist jedoch völlig sinnfrei, da der Dachverband
aller Hunderassen, der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)
eindeutig ein Einkreuzen untersagt hat. Und Rassehunde zu züchten
macht nur im deutschen Dachverband VDH und Weltverband FCI Sinn. Der
RZV ist der einzige Kromfohrländerverein innerhalb des VDH und FCI.
Leute, die sich für reinrassige Kromis mit Ahnentafel vom RZV, VDH,
FCI interessieren, sollten sich nichts anderes erzählen lassen.
Wer trotzdem Einkreuzungen fordert, sollte sich doch lieber gleich
eine andere Rasse zulegen.
Außerdem: Was sollen Einkreuzungen überhaupt Positives bringen? Ein
Mischling ist doch nicht per se gesünder. Und vor allem liegen eben
bei diesen Hunden keine Gesundheitsdaten vor. Man hat keine Ahnung,
was man überhaupt einkreuzt und womöglich vom Zaun bricht.
Derartige Verpaarungen „im Blindflug“ ohne die notwendigen
Hintergrundinformationen über den einzelnen Hund halten wir für
äußerst verantwortungslos. Das Einzige, was der Gesundheit und
dem bezaubernden Wesen unserer Kromfohrländer zugute kommen, sind verantwortungsvolle
Zuchtlenkungsmaßnahmen.
Das praktizieren wir im RZV seit Jahrzehnten mit größtem Erfolg.
Und wir sprechen offen darüber.
Deshalb sind Krankheiten beim Kromfohrländer ein durchaus großes Thema – zum Erhalt und Wohl der Rasse.